Stand: 7. Juni 2026
KI-Transparenz
Diese Seite erfüllt unsere Transparenzpflichten beim Einsatz künstlicher Intelligenz, insbesondere nach Art. 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung / AI Act). Wir möchten, dass Sie genau verstehen, was unsere KI tut – und was nicht.
1. Sie interagieren mit einem KI-System
Die Analyse auf juripredict.de wird vollständig von einem KI-System (einem großen Sprachmodell) erstellt. Sie kommunizieren also nicht mit einer Anwältin oder einem Anwalt, sondern mit einer Software. Sämtliche von der Analyse erzeugten Inhalte – Zusammenfassung, Einschätzung der Erfolgsaussichten, Argumente, Fristen sowie etwaige Musterschreiben – sind KI-generiert. Musterschreiben sind dabei ausschließlich generische Vorlagen – keine auf Ihren Einzelfall zugeschnittenen Schreiben und keine anwaltliche Rechtsdienstleistung im Sinne des RDG.
2. Was die KI tut
Das KI-System wertet Ihre Angaben (sowie den Text optional hochgeladener Dokumente) aus und erstellt auf Basis allgemeiner Muster des deutschen Kündigungsschutzrechts eine musterbasierte, statistische Einschätzung. Erfolgsaussichten werden als Wahrscheinlichkeitsbandbreiten („sehr niedrig“ bis „sehr hoch“) ausgewiesen. Beträge (z. B. eine Abfindung nach der Faustformel) sind Orientierungswerte, keine Zusicherung.
3. Was die KI nicht tut (RDG)
Die Ausgabe ist keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) und keine auf Ihren konkreten Einzelfall bezogene Rechtsdienstleistung. Das System trifft keine verbindlichen rechtlichen Entscheidungen, vertritt Sie nicht gegenüber Dritten oder Gerichten und begründet kein Mandatsverhältnis. Eine fallbezogene rechtliche Beurteilung und Vertretung leistet ausschließlich ein Rechtsanwalt (Fachanwalt für Arbeitsrecht).
4. Keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall
Das Ergebnis ist eine Information bzw. Entscheidungshilfe. Es wird keine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung im Sinne des Art. 22 DSGVO über Sie getroffen. Sie behalten die volle Kontrolle: ob und welche Schritte Sie unternehmen, entscheiden allein Sie.
5. Grenzen und mögliche Fehler
KI-Systeme können Fehler machen, Sachverhalte missverstehen oder unvollständige Ergebnisse liefern („Halluzinationen“). Die Qualität hängt unmittelbar von der Richtigkeit und Vollständigkeit Ihrer Angaben ab. Prüfen Sie das Ergebnis kritisch und beachten Sie insbesondere die dreiwöchige Klagefrist nach § 4 KSchG. Wir führen zusätzlich eine automatische Plausibilitätsprüfung der KI-Ausgabe durch; erkennt diese ein offensichtlich unbrauchbares Ergebnis, können Sie Ihre Angaben ohne erneute Zahlung korrigieren und die Analyse erneut anfordern.
6. Eingesetzte Technik und Datenverarbeitung
Für die Erstellung der Analyse setzen wir ein spezialisiertes KI-Modell eines externen Anbieters in einer Konfiguration ohne Speicherung der Inhalte zu Trainingszwecken („zero retention“) ein. Welche Auftragsverarbeiter beteiligt sind und auf welcher Rechtsgrundlage Ihre Daten verarbeitet werden, ist in unserer Datenschutzerklärung im Einzelnen beschrieben. Besondere Kategorien personenbezogener Daten (z. B. Gesundheitsdaten bei krankheitsbedingter Kündigung) verarbeiten wir nur auf Grundlage Ihrer ausdrücklichen Einwilligung.
7. Kennzeichnung KI-generierter Inhalte
Alle von uns ausgelieferten Analysen (Anzeige, PDF und E-Mail) sind als KI-generiert gekennzeichnet und enthalten den Hinweis, dass es sich um allgemeine juristische Information und nicht um Rechtsberatung handelt.
8. Kontakt
Fragen zum Einsatz künstlicher Intelligenz richten Sie bitte an support@juripredict.de.